Reformationsbrötchen: Süße Hefe-Ecken zum Feiertag

Die Geschichte der Reformation kennt jeder. Doch was sind eigentlich Reformationsbrötchen? Sie haben nicht minder mit Martin Luther zu tun – und schmecken!

In diesem Jahr feiern wir im ganzen Land Reformationsjubiläum. Zu diesem Anlass darf natürlich auch passendes Gebäck nicht fehlen.. 😉 Kennt ihr Reformationsbrötchen?

Die kleinen Hefe-Ecken mit Rosinen, Mandeln und Erdbeermarmelade sind offensichtlich vor allem in der Leipziger Gegend, in Sachsen-Anhalt und Thüringen bekannt und werden hier um den Reformationstag herum in Bäckereien verkauft… Doch auch wenn ich ursprünglich aus Thüringen komme, sind sie mir leider noch nicht in freier Wildbahn begegnet.. 😉 Aber was solls! Man kann sie schließlich auch super selber machen! 😉

Zuvor will ich euch aber natürlich noch erzählen, was es mit den Reformationsbrötchen auf sich hat… Und was sie mit Luther zu tun haben! 🙂 Reformationsbrötchen sollen – so zumindest eine zentrale Theorie über den Ursprung des Gebäcks – an die sog. „Lutherrose“ erinnern. Diese hatte eigentlich fünf Spitzen und zeigte in der Mitte ein rotes Herz sowie ein schwarzes Kreuz. Damit versah Martin Luther einst all seine Schriften.

Reformationsbrötchen DDR

 Ihr braucht:

  • 1 große Schüssel und ca. 40 Minuten Zeit (+ 80min Ruhen und 20min im Ofen)
  • 500g Mehl
  • 42g Hefe
  • 2EL Zucker
  • 250ml Milch
  • 50g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 100g gehackte Mandeln
  • 100g Rosinen
  • 1 EL Zitronat
  • Erdbeermarmelade

Zubereitung:

Das Mehl in eine große Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken.

Reformationsbrötchen DDR

Die Hefe mit Zucker und etwas lauwarmer Milch verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Anschließend in die Vertiefung gießen und mit etwas Mehl bestreuen.

Reformationsbrötchen DDR

Sobald das Mehl etwas rissig wird, anfangen, das Mehl mit der Hefe und den übrigen Zutaten zu verkneten. Allmählich auch die übrige Milch hinzugeben. Wenn das geschafft ist, muss der Teig eine Stunde gehen.

Reformationsbrötchen DDR

Danach noch einmal gut durchkneten und ausrollen. Dann Vierecke daraus ausschneiden. Nun jeweils die Ecken zur Mitte hin umschlagen und etwas Marmelade darauf verteilen.

Reformationsbrötchen DDR

Weitere 20 Minuten gehen lassen und dann für ca. 20 Minuten bei 200 Grad backen.

Fertig! 🙂

Mein Tipp: Vor dem Servieren kann man die ‚Brötchen‘ noch mit etwas Puderzucker bestäuben.

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