Gehacktesstippe: Kartoffeln und Hackfleisch im Einklang

Namen hat dieses Gericht viele. Die meisten klingen nicht besonders schön – doch die Vielfalt zeigt: Gehacktesstippe war in der DDR weit bekannt. Ein echter Klassiker also.

Gehacktesstippe kennen viele unter dem Begriff „Beamtenstippe“. Auch „Moppelkotze“ habe ich schon gehört… Schön sind diese Namen ja nun nicht wirklich 😉 Trotz allem ist dieses Gericht ein echter Klassiker der DDR-Küche. Ich kenne es noch aus Schulzeiten und musste es jetzt endlich auch einmal ausprobieren.
Wenn man es selbst macht, ist es natürlich immer gleich etwas leckerer 😉 Und mit einer frischen Komponente – z.B. sauren Gürckchen – kann es noch etwas aufgewertet bzw. saisonaler gestaltet werden.

Gehacktesstippe DDR

 Ihr braucht:

  • 1 große Pfanne und ca. 45 Minuten Zeit
  • 500g Hackfleisch
  • 500ml Fleischbrühe
  • 50g Semmelbrösel
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Mehl
  • etwas Senf
  • Salz und Pfeffer
  • Öl oder Butter zum Anbraten

Zubereitung:

Zu allererst müssen die Zwiebel in kleine Würfel geschnitten werden. Dann etwa die Hälfte davon mit dem Ei, den Semmelbröseln und dem Senf zum Hackfleisch geben und ordentlich verkneten. Anschließend alles in eine heiße Pfanne geben und in Öl oder etwas Butter anbraten. Dabei aber darauf achten, dass die Masse in kleinere Stücke zerfällt.

Gehacktesstippe DDR

Gehacktesstippe DDR

Gehacktesstippe DDR

Sobald das Fleisch gar ist, gibt man die restlichen Zwiebeln in die Pfanne. Dabei sollte die Hitze aber etwas reduziert werden. Sobald die Zwiebeln glasig sind, kann man das Mehl über die Masse geben und alles mit der Brühe aufgießen. Gut rühren, damit keine Klumpen entstehen und dann für ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Gehacktesstippe DDR

Fertig! 🙂

Mein Tipp: Zur Gehacktesstippe passen Salzkartoffeln oder Kartoffelbrei. Für das Pürree 800g mehlig kochende Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und ca. 15 bis 20 Minuten garen. Dann durch die Kartoffelpresse drücken. Anschließend 150ml Milch erwärmen und mit 30g Butter unter die Kartoffelmasse rühren.

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