Guck in die Luft: Himbeeriger Nachtisch

In der DDR stand Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten ganz oben auf dem Speiseplan. Daher gab es viele sommerliche Rezepte, die sich der heimischen Sorten bedienten. Ein besonders fruchtiges Beispiel ist dieser leckere Nachtisch mit Götterspeise, Äpfeln und Himbeeren.

Im Sommer gibt es endlich wieder die tollen Obst-Sorten aus dem Garten! 🙂 Damit kann man ganz wundervolle Nachspeisen zubereiten. Ich habe mich dieses Mal für ein DDR-Rezept mit Himbeeren entschieden.

Woher der Name „Guck in die Luft“ kommt, ist mir allerdings nicht bekannt… Vielleicht habt ihr eine Idee?

Auf alle Fälle ist diese Nachspeise sehr lecker und durch die Götterspeise wahnsinnig erfrischend! 🙂 Man muss aber natürlich einige Zeit zwischen der Zubereitung und dem Servieren einplanen, damit die Götterspeise schön fest wird und richtig durchkühlen kann.. Dann aber schmeckt es umso besser 🙂

Guck in die Luft Himbeeren Götterspeise DDR

Ihr braucht:

  • 4 Anrichtegläser und ungefähr 20 Minuten Zeit (+ ca. 8h im Kühlschrank)
  • 4 kleine Äpfel
  • 500ml Wasser
  • 200g Himbeeren
  • 100g Zucker
  • 4EL Himbeermarmelade
  • 1 Pck. Himbeer-Götterspeise

Zubereitung:

Zu allererst die Äpfel schälen und die Kerngehäuse herausschneiden. Anschließend in 500ml Wasser garen.

Guck in die Luft Himbeeren Götterspeise DDR

Guck in die Luft Himbeeren Götterspeise DDR

Wenn die Äpfel weich sind, aus dem Topf nehmen und jeweils einen Apfel in eines der Gläser setzen. Das Loch in der Mitte mit einem TL Himbeer-Marmelade befüllen.

Anschließend mit dem Kochwasser der Äpfel sowie dem Zucker die Götterspeise zubereiten. Sobald sich das Pulver aufgelöst hat, die Äpfel zu ca. 2/3 mit der Götterspeise übergießen.

Guck in die Luft Himbeeren Götterspeise DDR

Zum Schluss noch Himbeeren in die Götterspeise setzen und die Gläser gut kühlen. Am besten über Nacht.

Mein Tipp: Wem es zu umständlich ist, die Äpfel „am Stück“ zu entkernen – und wie ich keinen Ausstecher hat – kann sie auch einfach in Würfel schneiden und dann z.B. in einem Sieb garen. So ist der Nachtisch auch insgesamt leichter zu essen! 😉

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