Im Test: Apfel-Schorlen von Ostmost

Was haben Geheimrat Dr. Oldenburg, Minister von Hammerstein und die gelbe Schafsnase gemeinsam? Sie sind lecker! Das behaupten zumindest die Macher von „Ostmost“. Ich habe mir die alten Apfelsorten und neuen Schorlen mal genauer angeschaut.

Heute habe ich euch zur Abwechslung mal kein ostdeutsches Traditionsunternehmen mitgebracht. Heute geht es um das Startup „Ostmost“! Habt ihr schon davon gehört?

Ostmost Apfelschorle Test

Das Unternehmen ist aus Berlin und hat einen ‚ossihaften’ Namen  – so weit, so offensichtlich. Es gibt aber auch noch einen weiteren Grund, warum ich die Produkte des Startups interessant finde: „Ostmost“ stellt Säfte, Schorlen und Cider her – verwendet dabei jedoch ausschließlich alte Apfelsorten von Brandenburger Streuobstwiesen. So z.B. Geheimrat Dr. Oldenburg, Minister von Hammersteinund und die gelbe Schafsnase… 😉

Das ist einerseits gut, weil die Äpfel so natürlich aus regionalem Anbau kommen. Andererseits tut das Ganze aber auch der Natur etwas Gutes: Streuobstwiesen gehören nämlich zu den am stärksten bedrohten Biotopen Mitteleuropas. Sie bieten Platz für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, die durch den Erhalt der Wiesen gerettet werden können.

Interessant, oder? Was nun aber mindestens genauso wichtig ist, ist der Geschmack! Daher habe ich mir zum Testen zwei Apfelschorlen von „Ostmost“ ausgesucht: eine klassische Apfel-Saft-Schorle und eine Apfel-Johannisbeer-Schorle.

Ostmost Apfelschorle Test
Zum Sortiment gehören darüber hinaus auch noch weitere Apfel-Schorlen sowie purer Apfelsaft und Cidre in den zwei verschiedenen Stärken „Mild“ (3,5%) und „Wild“ (5,5%).

Und hier nun mein Test:

+++ Apfel +++

Ostmost Apfelschorle Test

Die Apfel-Saft-Schorle von „Ostmost“ hat eine fruchtig gelbe Farbe und riecht angenehm nach Äpfeln. Mein erster Schluck? Überraschend herb – denn ich habe mit der typischen „Apfel-Schorlen-Süße“ gerechnet, die ich sonst von fertigen Schorlen kenne. Diese aber ist anders: Sie schmeckt viel purer! Etwas säuerlich, aber sehr sehr fruchtig! Hinzu kommt die Kohlensäure, die ich gerade richtig dosiert finde: Man schmeckt sie heraus, doch man schäumt nicht über. Wirklich erfrischend!

+++ Apfel-Johannisbeere +++

Ostmost Apfelschorle Test

Als nächstes probiere ich den Mix aus Apfel und Johannisbeere. Ein bisschen Aronia ist auch noch drin. Die Farbe ist tief lila – fast schon schwarz. Eben genau so wie ich es mir von Johannisbeeren wünsche. Beim Trinken bin ich dann dieses Mal weniger überrascht: Auch diese Sorte schmeckt sehr sehr pur nach Frucht – ebenfalls etwas säuerlich, aber lecker! Richtig gut!

Fazit:
Ich finde die Flaschen super stylisch – auf jeder gibt es ein anderes Tier zu entdecken, das auf Streuobstwiesen zu Hause ist. Total süß! Die Flaschen sind also schon im Regal oder auf dem Tisch ein echter Hingucker! 😉 Doch auch der Geschmack überzeugt mich: Ich finde gut, dass die Schorlen nicht so übersüßt sind wie man es oft von fertigen Produkten aus dem Supermarkt kennt. Sie sind sehr sehr fruchtig und durch die Kohlensäure wunderbar durstlöschend! Finde ich gut – vor allem, weil man damit auch etwas für die heimischen Tiere tun kann.

__________________
Hinweis: Die Produkte für diesen Test wurden mir freundlicher Weise von Ostmost zur Verfügung gestellt.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s