Zupfkuchen: Gaumenfreude aus Schokolade & Quark

„Russischen Zupfkuchen“ kennt man heute in ganz Deutschland. Doch während er im Westen der Republik erst nach der Wende seinen großen Durchbruch hatte, schmeckte er im Osten schon zu DDR-Zeiten. Aus gutem Grund.

„Russischer Zupfkuchen“ ist einer meiner Lieblingskuchen. Die Kombination aus Schokolade und Quark ist einfach total lecker! Außerdem finde ich ihn recht einfach in der Herstellung – und: man kann ihn gut vorbacken, denn er hält sich sehr lange! (theoretisch zumindest… 😉 )

Das Rezept kommt ursprünglich aber wohl gar nicht aus Russland – wie der Name es eigentlich erahnen lässt. Dort ist er nämlich als deutscher Kuchen bekannt …  Aber wie auch immer: er schmeckt wunderbar! Und das ist doch die Hauptsache! 🙂

Hier mein DDR-Rezept:

Zupfkuchen DDR

Ihr braucht:

  • 1 Springform und ungefähr 2×15 Minuten Zeit (+ dazwischen 30min im Kühlschrank & abschließend ca. 1h im Ofen)

— Für den Teig —

  • 400g Mehl
  • 200g Sanella
  • 200g Zucker
  • 50g Kakao
  • 1 Ei
  • 1 Päck. Backpulver
  • etwas Butter für die Form

— Für die Quarkmasse —

  • 500g Magerquark
  • 250g Zucker
  • 250g Butter
  • 3 Eier
  • 1x Vanillezucker
  • 1x Vanillepuddingpulver

Zubereitung:

Zu allererst alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten und anschließend in zwei Teile teilen: einen Teil mit etwa 1/3 des Teigs und den zweiten mit ca. 2/3. Dann für etwa 30 Minuten kühl stellen.

Zupfkuchen DDR

Kurz bevor der Teig wieder aus dem Kühlschrank kommt, kann man sich der Quarkmasse widmen. Dafür alle Zutaten mit dem Rührgerät verschlagen.

Anschließend die Form etwas einfetten und den größeren Teil des Teigs als Boden in die Springform drücken. Die Quarkmasse darauf geben. Dabei darauf achten, dass der Rand gut angedrückt ist, damit unten nichts aus der Form läuft.

Zupfkuchen DDR

Den übrigen Teig dann auf den Quark „zupfen“, d.h. einfach in groben Stücken auf die Quarkmasse geben.

Zupfkuchen DDR

Fast fertig! 😉

Nun noch ca. 1h backen (Ober-/Unterhitze 200°C, Umluft 180°C), abkühlen lassen und vor dem Verzehr mit Puderzucker bestäuben 🙂

Zupfkuchen DDR

Guten Appetit! 🙂

Mein Tipp: Wer mag, kann die Teigmasse der „Decke“ ausrollen und mit Plätzchenformen ausstechen. So entstehen schöne Motive. Zudem schmeckt der Kuchen am besten, wenn man ihn nach dem Backen etwa 1-2 Tage durchziehen lässt.

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3 Gedanken zu “Zupfkuchen: Gaumenfreude aus Schokolade & Quark

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